leben mit HIV

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das Leben in der gay Partyszene, welche die traditionelle Szene immer mehr verdrängt, zunehmend von Drogen bestimmt wird (Von Alkohol bis Viagra). Von verzweifelter Partnersuche und abnehmendem Verantwortungsbewusstsein

Alle die schrecklichen Filme über den AIDS-Tod und das verzweifelte Suchen nach Medikamenten, sind Geschichte. HIV lebt unter uns wie die Ausländer, oder wie die Schwulen unter den Heteros. Mal erkennt man sie, mal eben nicht. (Eine kritische Einschätzung der AIDS-Politik bis heute ist bei Larry Kramer, dem Mitgründer von ACT-UP USA zu finden!

Es ist auch die Ansicht weit verbreitet, dass das HIV-Leben mit ein paar Pillen zum schlucken bewältigt werden kann. Doch die psychischen Auswirkungen der Infektion werden völlig unterschätzt. Es gibt immer Leute, die „neu-positiv“ sind, oder in deren Beziehung sich der Gesundheitsstatus eines Partner geändert – oder gar „angepasst“ hat.

Michael Bochow (PDF) präsentiert eine Studie von 2006-08, „Kontexte von HIV-Neuinfektionen bei schwulen Männern“  (DAH, 2011)

INTERNET. Zurzeit suchen frisch-infizierte Leute jeglichen Alters Kontakte im Internet. Aber reale Kontakte und vielmehr der Austausch in einer losen Gruppe bringt reale menschliche Nähe und hilft besser, Enttäuschungen zu verheilen. Schau bei der Aidshilfe in Deiner Nähe für diese Möglichkeit!

Neueste Diskussionen um HIV-Therapien und ihre Nebenwirkungen

Es gibt jetzt den ersten Film über HIV/AIDS im Rentenalter!

30 Jahre Entdecktung HI-Virus, eine Sendung im SRF4, Zeitblende mit Roger Staub im Gespräch 11.5.2013

Ziehst Du die virtuelle Möglichkeit vor, dann schau mal im house34.ch vorbei! Gasteintritt ohne Anmeldung möglich.

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Die AIDS-Hilfe b Basel bietet die „Happy Hour“ an. Clarastrasse 4

Monatlich von 18-20 h, Apéro und plaudern. Pro Halbjahr wird auch einmal gekocht und ein gemütliches Abendessen erwartet die Gäste.

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INFORMATION. Es gibt auch aktuelle Bücher, die sich für Informationen empfehlen lassen und die ARCADOS am Lager hat:

Etwas Licht in die private Situation HIV+er bringt Matthias Gerschwitz: Endlich mal was Positives. Mein Umgang mit HIV, Books on Demand 2009, ca. CHF 15.-    (hier ein paar Lesermeinungen)

(Besprechung folgt!)

Wie geht das Leben nach einer HIV-/AIDS-Diagnose weiter? Wie sagt man es dem Partner, der Familie? Fünfzehn Geschichten von Männern und Frauen zeigen, wie unterschiedlich sie mit den körperlichen, psychischen und sozialen Folgen ihrer HIV-Infektion umgehen.

Langer, Drewes, Kühner: Positiv leben mit HIV und AIDS, Balance 2010, ca. CHF 25.-

(Besprechung folgt!)

Diskret bestellbar bei ARCADOS in Basel (immer am Lager!) für Betroffene und Andere.

Auch bei  gay-megastore erhältlich!

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Links auf non-profit Organisationen, Behörden

Swiss Aids News (newsletter, PDFs)

house34 (Kommunikationsplattform)

hiv.ch

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Links – Firmen, die Medikamente entwickeln und verkaufen

Abbotts, Wiesbaden Magazin LIFE  (PDFs)

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Fremdwörter und ihre Bedeutung:

ART = Anti-retrovirale Therapie, Senkung der Viruslast

CD4 = Lymphozyten oder Helferzellen

Compliance = Mass der Bereitschaft zur Mitarbeit des Patientan an einer Therapie

HAART = dt. hochwirksame Therapie, Kombinationstherapien

Hepatitis = Gelbsucht, Leberentzündung, Formen: A B C, E, G – sexuell übertragbar: B und C, Impfstoff nur für A und B

Opportunistische Infektionen = Bakterien, Pilze oder Viren, die bei Immunschwäche stärker belasten, zB

PcP = Pneumocistis carinii (lat.), eine schwere Form der Lungenentzündung

T-Lymphozyten = Helferzellen, die Antikörper anregen können

Toxoplasmose = Erreger, der u.a. zu Gehirnentzündung führen kann

vulnerable = verwundbar

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Hier mein Beitrag über  Risikomanagement – lebenslang?

Junge Homosexuelle und HIV

Warum bin ich kein „barebacker“?

Uwe Görke Mein Leben mit HIV

Greg Louganis, Olympiasieger im Turmspringen Seoul 1988 und sein HIV: „Denn viele Medikamente gehen stark auf die Leber.“

Der Teilzeitblogger schrieb zwei Briefe an seine HI-Viren

Der erste 2011der zweite 2012 

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